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Ökumene und interreligiöse Kontakte

Vielgestaltig sind die Wege mit Gott. Der Austausch untereinander und die Vergewisserung der Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen und Konfessionen stärken auch unseren eigenen Glauben und erweitern den Sinnhorizont, in dem wir mit unserem Leben unterwegs sind. Die religiöse Prägung unserer Stadt Unna ist uns ein gemeinsames Anliegen.

 

Kontakte zu den evangelischen Mitchristen

In Unna gibt es viele ökumenische Kontakte: Schulgottesdienste, Trauungen konfessionsverbindender Paare, gemeinsame Gottesdienste und Konzerte.

Die Seelsorger der verschiedenen Konfessionen treffen sich zu Konferenzen, Begegnungen und Bibelgesprächen und auch unsere Gemeindeausschüsse tauschen sich untereinander aus oder arbeiten an gemeinsamen Projekten.

Die Schulseelsorge wird überwiegend ökumenisch gestaltet und auch in sozialen und lokalpolitischen Fragen bemühen wir uns um eine gemeinsame Position mit den anderen Konfessionen.

Auf einige weitere ökumenische Akzente möchten wir hier noch hinweisen:

Jeden 3. Donnerstag im Monat  findet ein ökumenisches Taizé-Gebet in unsere St. Martin-Kirche statt.
Zum Stadtfest Anfang September laden die evangelischen und katholischen Kirchen zu einem ökumenischen Stadtfestgottesdienst vor der ev. Stadtkirche ein.
In Massen laden die katholische und evangelische Kirche im Advent und in der Fastenzeit zu gemeinsamen Gottesdiensten ein.
In Kessebüren findet jedes Jahr ein ökumenischer Gottesdienst statt.
In Hemmerde arbeiten evangelische und katholische Kirche bei verschiedenen öffentlichen Ereignissen wie dem Kyffhäuser Totengedenken, den Schützenfesten und  den Feuerwehr-Gottesdiensten zusammen.

www.evangelisch-in-unna.de

 

Kontakte zur koptisch-orthodoxen Gemeinde

In der ehemaligen katholischen Kirche St. Hedwig  in Massen-Nord hat die koptische Gemeinde St. Maria und St. Philopater Mercurius ihr Zuhause gefunden.

www.kopten.de/gemeinden/dortmund/

 

Kontakte zur Jüdischen Gemeinde Ha kochav

Nicht nur die gemeinsamen Glaubenswurzeln des Ersten Testamentes der Bibel verbinden uns. Auch die jüngere Geschichte lässt uns gute Gemeinschaft erfahren. Schon vor der Gemeindegründung verbindet uns mit der jüdischen Gemeinde eine gute, auch räumliche Partnerschaft. Gegenseitige Besuche von Festen und ein lebendiger Austausch auf verschiedenen Ebenen sind selbstverständlich.

www.freundeskreis-ha-kochaw.de/geschichte/

www.juedische-gemeinde-unna.de/startseite/

Bericht des Erzbistums Paderborn zur Einweihung der Synagoge in Unna

 

Ein interreligiöser Frauengesprächskreis und die Zusammenarbeit beim Runden Tisch gegen Gewalt und Rassismus, sowie das Friedensgebet der interkulturellen Woche und anderes spannen einen weiten Bogen auch über Religionsgrenzen hinweg. Toleranz und Offenheit sowie das Wissen um die eigene Identität prägen unser Miteinander.

 

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