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“Wie wollen wir sterben?” – Einladung zum Vortrag am 7. November

 

Die Heilig-Geist-Hospizstiftung Unna möchte Sie alle herzlich zu einer ganz besonderen Vortragsveranstaltung einladen. Wir alle begleiten Menschen in den letzten Monaten und Wochen ihres Lebens. Häufig werden wir dabei in folgende Fragen gestellt: Gibt es einen „guten Tod“? Was können wir beitragen, damit die letzte Phase des irdischen Lebens eine gute wird? Bei uns selbst und bei denen, die wir begleiten?

Mit diesem Thema beschäftigt sich der Moraltheologe Prof. Dr. Franz-Josef Bormann von der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Er ist Mitglied im Deutschen Ethikrat und quasi Experte für zentrale Grenz-Themen des Lebens. Der Inhalt seines Vortrags lautet: „Wie wollen wir sterben?“ Er wird am Donnerstag, 07.11, um 19:00 Uhr in der Katharinenkirche in Unna stattfinden.

Dieser Vortrag läuft im Rahmen der Reihe „Gespräche über Leben, Sterben und Tod“ der Heilig-Geist-Hospizstiftung und ist bereits die dritte Veranstaltung in diesem Themenspektrum. In den vergangenen Jahren waren bereits Franz Müntefering und Dr. Matthias Thöns als Gastredner in Unna. Immer wieder geht es uns darum, das Thema Tod und Sterben sozusagen in das Leben zurück zu holen. Unser Hintergrund: Im Mittelalter herrschte noch die Ansicht vor, ein gelungenes Leben sollte mit einem vorbereiteten und durch die Familie begleiteten Tod enden. Jäh aus dem Leben gerissen zu werden, galt als „schlechter Tod“. Heute scheint das umgekehrt zu sein. Zumindest gibt die Mehrheit der Deutschen in Umfragen an, zu Hause, aber unvorbereitet sterben zu wollen. Was ist also nun ein „guter Tod“ in unserer Zeit?

Mit Prof. Dr. Bormann konnte die Hospizstiftung einen wirklich besonderen Redner in unsere Region holen. Er leitet den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. 2016 wurde Bormann als Mitglied in den Deutschen Ethikrat berufen. Zudem ist er seit 2010 Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer.

Das Vortragsthema verspricht eine wichtige, tiefgehende und dabei vielleicht auch kontroverse Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben und Tod. Im Anschluss an die Abendveranstaltung gibt es die Gelegenheit zum Austausch.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Vortragsveranstaltung Ihr Interesse wecken konnten. Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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