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Pilotprojekt “Offener Katharinentreff”

Neuer Zwischenstand (September 2021)

Die Pilotgruppe zum Offenen Katharinentreff hat sich nun nach den Sommerferien wieder getroffen. Bei diesem Treffen galt es zu klären, ob der Katharinentreff im Pastoralen Raum ein Schwerpunktgebäude werden soll.

Würde der Katharinentreff Schwerpunktgebäude, würde dies eine zusätzliche 20%ige Finanzierung der Kosten durch das Erzbistum Paderborn bedeuten. (Siehe Artikel vom Juni)

Für die Beratung war aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat Pastor Günter Eickelmann angereist.

Mit ihm wurde der mögliche Schwerpunkt für den Treff erörtert. Es wurde deutlich, dass sich ein Schwerpunktgebäude entweder durch die Einbindung einer bestimmten Zielgruppe oder durch ein Thema auszeichnet. Da die Gruppe das zukünftige Begegnungszentrum für alle Altersklassen offen halten möchte, wurde sich auf ein Schwerpunktthema geeinigt.

Alles, was die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Fairer Handel betrifft, soll im zukünftigen Treff in besonderer Weise Berücksichtigung finden.

Nun gilt es, diese Themen für das Begegnungszentrum zu konkretisieren und inhaltlich mit Leben zu füllen.

Dafür sind noch zwei weitere Treffen geplant, die Herr Eickelmann auch begleiten wird. Ziel ist es, Ende Oktober das Konzept in Paderborn vorlegen zu können.

 

 

Neues zum Prozess zum “Offenen Katharinentreff” (Juni 2021)

Nachdem das Konzept zum offenen Katharinentreff von der Pilotgruppe im Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) in Paderborn eingereicht wurde, gab es neue Entwicklungen, die in den Prozess miteinfließen.

Die Frage nach der finanziellen Förderung ist aktuell in den Vordergrund gerückt. Das Erzbistum fördert grundsätzlich die Renovierung eines Pfarrheims mit 50 %. Im Katharinentreff sind in der Finanzierung das Obergeschoss und Untergeschoss voneinander getrennt zu sehen. Das Obergeschoss, in dem schwerpunktmäßig die Zentralverwaltung des Pastoralen Raumes angesiedelt sein wird, darf wegen der zentralen Verwaltung auf eine Förderung von 90 % hoffen. Für das Untergeschoss könnte man zu der 50 %-Förderung noch eine zusätzliche 20%ige Förderung durch die Anerkennung als Schwerpunktgebäude bekommen.

In einem pastoralen Raum mit über 10.000 Katholiken werden bis zu zwei Schwerpunktgebäude gefördert.

Um diese Förderung zu erhalten, müssen ein bis zwei pastorale Schwerpunkte oder Schwerpunktzielgruppen im Gebäude erkennbar sein. Hier sieht das EGV noch Konkretisierungsbedarf. So hat ein Gespräch mit einem Vertreter des EGV, Mitgliedern der Pilotgruppe sowie Pfarrer Mandelkow, Verwaltungsleiter Stefan Spallek und dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes St. Katharina Rainer Engel stattgefunden.

Nach dem Gespräch wurde klar, dass sich die Pilotgruppe darüber verständigen muss, ob sie einen Schwerpunkt deutlicher herausarbeiten möchte oder das Konzept so umsetzen möchte, wie bisher geplant. Ende Juni traf sich die Pilotgruppe, um darüber zu beraten. Weitere Gespräche werden noch folgen.

Einem Schwerpunktgebäude müssen auch die Kirchenvorstände der anderen Kirchengemeinden des Pastoralen Raumes zustimmen, da sie sich z.B. an den Betriebskosten beteiligen werden. Das Konzept wurde den Kirchenvorständen in Fröndenberg und Holzwickede vorgestellt und grundsätzlich für sinnvoll erachtet. Ein Wunsch nach stärkerer Einbindung in den weiteren Verlauf der Planungen wurde deutlich benannt.

 

 

 

Konzept für “Offenen Katharinentreff” steht (vom 17.04.2021)

Nach gut einem Jahr hat die Pilotgruppe zum offenen Katharinentreff ihr Konzept fertiggestellt. Der neue Katharinentreff, für den zukünftig noch einen neuer Name gesucht werden soll, soll ein Ort werden, an dem das Evangelium auf vielfältige und lebendige Weise gelebt wird und so die Botschaft Jesu Christi im Alltag, in den Themen der Menschen, erfahrbar werden kann. Gemäß des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn sollen Menschen Verantwortung in einer Haltung des Vertrauens übernehmen für sich, die Umwelt und für die Mitmenschen. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rückmeldungen aus der Bevölkerung, hat die Pilotgruppe beschlossen, ein Begegnungszentrum für die Stadt entwickeln zu wollen.  Die Lage des Gebäudes bietet hierfür großes Potenzial. Es soll niederschwellig, transparent (Fensterfronten), freundlich und hell gestaltet werden. Allein schon architektonisch soll das Gebäude in die Stadt „hineinwirken“. Das Augenmerk gilt in erster Linie dem Erdgeschoss, wobei im Prozess auch die erste Etage miteinbezogen wird. In der ersten Etage sollen Verwaltungsräume für Verwaltungsleitung, Backoffice und MitarbeiterInnen der Gemeinde entstehen, Räume für Beratung und Workshops sowie ein Saal, um Netzwerktreffen zu ermöglichen.

Durch verschiedene Andockpunkte, die aktuelle Lebensthemen der Menschen aufgreifen, soll der Aussage Rechnung getragen werden. Die Andockmöglichkeiten, wie z.B. eine Aktionsfläche wurden bereits in einem vorherigen Artikel beschrieben.  Die Pilotgruppe möchte insbesondere auf diakonische und ökologische Aspekte eine Gewichtung legen, da sie gerade hier Möglichkeiten sieht, mit der Bevölkerung in einen Dialog zu treten.

Das Begegnungszentrum im Pastoralen Raum Unna-Fröndenberg-Holzwickede wird in Zukunft eine relevante Bedeutung für den gesamten Pastoralen Raum bekommen. Die beschriebenen pastoralen Themenfelder erstrecken sich nicht nur auf die Pfarrei St. Katharina Unna, sondern weiten sich auf Menschen des Raumes hin aus, für die ein Thema interessant ist. Dies gilt sowohl für Nutzende eines Angebotes als auch für Mitarbeitende.

Neben einer hauptamtlichen Kraft sollen zukünftig ehrenamtlich Engagierte den Treff mit Leben füllen und ihre unterschiedlichen Talente miteinbringen dürfen.

Das Konzept wurde vom Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand bestätigt. Nun wird es im nächsten Schritt zum Generalvikariat in Paderborn gehen. Die Genehmigung aus Paderborn ist Voraussetzung für zukünftige Umbaumaßnahmen.

Für Fragen und Anmerkungen steht Gemeindereferent Janfelix Müller zur Verfügung

Janfelix Müller
Gemeindereferent
Katharinenplatz 5, 59423 Unna
Fon 02303 9427240

 

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