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Pilotgruppe “Offener Katharinentreff” informiert

Pilotgruppe trifft sich mit Architekten (04.09.)

Die Pilotgruppe hat beim letzten Treffen ihre Ideen nun zu einem vorläufigen groben Konzept zusammengefasst. Das Schaubild, das dabei entstanden ist, wird beim nächsten Treffen mit dem Architekten besprochen. Sie finden dieses auch in der Bildergalerie unter diesem Artikel.

In dem Konzept geht es darum, dass das Erdgeschoss ein freundlicher, heller Raum für Begegnungsmöglichkeiten werden soll.

In einer Kaffeehausatmosphäre soll ein Raum verschiedene „Andockmöglichkeiten“ für verschiedene Zielgruppen bieten. Wie z.B. eine Theke, Kinderspielecke, Foodsharingkühlschrank, Bücherecke. Neben dieser Art Café, in dem jeder verweilen kann, ohne etwas bestellen zu müssen, soll ein Teil der zur Verfügung stehenden Fläche als eine Art flexible „Aktionsfläche“ genutzt werden, die räumlich getrennt ist, optisch aber einsehbar bleibt. Hier können z.B. Menschen mit kreativen Ideen, eine Möglichkeit bekommen, sich auszuprobieren. Sie steht grundsätzlich allen Ideen offen gegenüber, die christlichen Werten entsprechen. Sei es z.B. ein Start-up- Unternehmen, welches Räume sucht. Künstler, die eine Ausstellfläche suchen oder, oder…

Für die Kellerräume ist neben einem Lagerraum ein Probenraum für Bands angedacht. Im Obergeschoss soll es neben der Verwaltung Räume geben für Beratung und Workshops. Ein technisch gut ausgestatteter Saal für Versammlungen von größeren Gruppen ist angedacht.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Janfelix Müller wenden.

 

Video - Pilotgruppe berichtet über Arbeit (19.08.)
Zwischenbericht vom 29.06.

Die Gruppe hat an ihrer Vision von einer „Kirche in Unna“ gearbeitet. Herausgekommen ist folgende Visionsaussage, die die Grundlage der weiteren Diskussionen und Handlungen sein soll:

„Unsere Vision von einer Kirche in Unna ist eine christliche Gemeinschaft, die

  • sich bemüht, Jesus nachzufolgen
  • die innovativ ist, indem sie Neues ausprobieren will und Menschen dazu anregt, es zu tun
  • die Verantwortung übernimmt, für sich selbst, den einzelnen, den Nächsten, unsere Gesellschaft, die Umwelt und unsere Mitlebewesen und die andere dazu anregt, diese Verantwortung auch mitzutragen
  • Menschen bedingungslos annimmt
  • Menschen Raum gibt, Gott zu suchen und ihren Glauben zu entwickeln
  • die Vielfalt fördert und
  • die „Begeisterung“ entfalten will, die sich in dynamischem Handeln zeigt

 

Im Weiteren hat die Gruppe das konkrete Ziel formuliert, bis Dezember ein mit dem Architekten abgestimmtes Konzept zur inhaltlichen und räumlichen Nutzung des Katharinentreffs den Gremien des Kirchenvorstandes und Pfarrgemeinderates vorzulegen. Die Gruppe hat bisher verschiedene, allgemeine Themen diskutiert: „Kirche für die Anderen“, „Raum der Ermöglichung und Ermutigung“, „Ankermieter“, Ankerpunkt“, „Hauptamtliche Kraft für den Offenen Treff“.
Konkretere Ideen wurden auch angesprochen, wie z.B. „Elterncafé“, „Beratung“, „Bücherei“, „Fair-Trade-Produkte“, „Unverpackt-Laden“ oder „Food-Sharing“.

Grundsätzlich möchte die Gruppe einen Ort der Begegnung schaffen, an dem jeder verweilen darf. Kommunikation und Begegnung sollen eine zentrale Rolle spielen. Neben der dauerhaften Begegnungsmöglichkeit wird nach weiteren Elementen gesucht, die für die Unnaer Bürger interessant sein könnten. Neben vielseitigen, variierenden Angeboten ist die Gruppe noch auf der Suche nach dem „Hauptanker“ dieses Ortes. Um sich Inspirationen zu holen, wird die Gruppe nun verschiedene Einrichtungen und Initiativen in der Region besuchen, wie z.B. das Café Dreiklang in Werl, die „Garage“ der Gemeinschaft Shalom in Arnsberg oder einen Unverpackt-Laden in Dortmund. Räume, in denen sich bestehende Gruppen der Pfarrei treffen können, sollen weiter mitbedacht werden.

Die Gruppe freut sich aber auch über Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Bei Fragen, Tipps, Anregungen etc. kann man sich gerne an Gemeindereferent Janfelix Müller wenden.

Janfelix Müller
Gemeindereferent
Katharinenplatz 5, 59423 Unna
Fon 02303 9427240

 

 

Zwischenbericht vom 18.06.

Unter veränderten Bedingungen durch Corona hat die Pilotgruppe zum „Offenen Katharinentreff“ wieder ihre Arbeit aufgenommen. Durch Corona wurde die Arbeit etwas verzögert, man ließ ein Treffen ausfallen.
Nun hat man sich wieder getroffen. Zunächst ging es darum, sich mit seiner Vision von „Kirche in Unna“ auseinanderzusetzen, um dann eine gemeinsame Vision zu entwickeln.

Diese soll als Grundlage, als Hintergrund der weiteren Arbeit dienen. Folgende Aussage ist dabei entwickelt worden:

„Vision von einer Kirche in Unna, ist eine christliche Gemeinschaft, die

  • sich bemüht Jesus nachzufolgen,
  • die innovativ ist,
  • verantwortlich handelt
  • Menschen bedingungslos annimmt
  • Glaubensentfaltung Raum gibt
  • Begeisternde Dynamik entfaltet
  • Und Vielfalt fördert“

 

Nach der Visionsarbeit, für die man sich einen Abend lang Zeit genommen hatte, formulierte man das allgemeine Ziel für die Gruppe:

„Im Dezember 2020 legen wir den Gremien Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat in Unna ein mit dem Architekten abgestimmtes Konzept zur inhaltlichen und räumlichen Nutzung des Katharinentreffs vor.“

 

Durch den zeitlichen Verzug wurde nun ein Treffen zusätzlich in den Sommerferien vereinbart. In einem weiteren Schritt wurden bereits erste konkretere Themen in Kleingruppen besprochen, die es bei den kommenden Treffen gilt, genauer zu bearbeiten.

Themen, die man besprechen wird, sind: „

  • Kirche für die Anderen
  • Ankerpunkt
  • Raum der Ermöglichung und Ermutigung
  • Hauptamtliche Kraft für den offenen Treff
  • Elterncafé/Kindercafé
  • kultureller UN-Fairpacktladen
  • Beratung

 

Für Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne an Gemeinderefernt Janfelix Müller wenden.

Pilotgruppe nimmt Arbeit auf

Anfang Februar fand die Auftaktveranstaltung zum Prozess des offenen Katharinentreffs statt. Anlass ist, dass die Deutsche Bank, die einen Teil der Räume im Erdgeschoss des Katharinentreffs gemietet hat, Ende des Jahres aus dem Gebäude auszieht, da der Pachtvertrag seitens der Pfarrei nicht verlängert wurde.

Nach der Veranstaltung gab es den Aufruf, sich für eine Pilotgruppe zu bewerben, die den weiteren Prozess durchführt und begleitet. Die Pilotgruppe sollte eine möglichst bunt durchmischte Gruppe sein, die einen Querschnitt der Pfarrei abbildet. Die Arbeitsgruppe des „Offenen Katharinentreffs“, die sich aus Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandsmitgliedern zusammensetzte und sich seit etwa einem Jahr mit dem Thema beschäftigte, hatte den Auftrag, aus erfreulichen 24 Bewerbungen auszuwählen.

Der Gruppe zur Seite gestellt ist Gemeindeberaterin Ute Völlmeke von den Beratungsdiensten des Erzbistums Paderborn, die auch den Prozess des Pastoralen Raumes zusammen mit zwei KollegInnen begleiten wird.

Bis Ende des Jahres soll ein tragfähiges Konzept für den Katharinentreff erarbeitet sein.

Bei den ersten Treffen ging es darum, sich kennenzulernen und zuschauen, wie die Gruppe zusammenarbeiten möchte. So wurde z.B. über Praktiken des Gelingens gesprochen und Visionen von „Kirche in Unna“ schriftlich festgehalten.
Konzept für einen offenen Katharinentreff

Der Prozess ist darauf angelegt, möglichst transparent zu sein. Und es geht darum, das Wissen des gesamten Umfelds in den Prozess mit einfließen zu lassen. Daher: Scheuen Sie sich nicht, Mitglieder der Pilotgruppe anzusprechen, um so zu Entwicklung des Katharinentreffs beizutragen.

Zur Pilotgruppe gehören:

(von links: Hans-Günter Wichmann, Udo Moenikes, Ludwig Holzbeck, Michael Löblein, David Schiling, Irmingard Kelbel, Astrid Holzbeck, Sabrina Garritzmann, Maja Middelhove, Lars Wulkau, Anna-Maria Rakus, Markus Rediger, Janfelix Müller, Klausdieter Herb, es fehlt: Sabine Hoffmann

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