Seite wählen

“Offener Katharinentreff” – Planungen schreiten voran

Die Pilotgruppe zum „Offenen Katharinentreff“ kann nun einen nächsten Schritt verkünden. Die Planungen für den Katharinentreff sind nun soweit, dass die einzelnen besprochenen Dinge, die im Katharinentreff Berücksichtigung finden sollen, an den Architekten weitergeleitet werden. Aus der Pilotgruppe haben sich nun drei Kleingruppen gebildet, die jeweils an weiteren Themen weiterarbeiten.

Eine Kleingruppe wird mit Architekt Christian Weicken eine Entwurfsplanung entwerfen, die dann wiederum dem Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand vorgelegt wird. Eine zweite Kleingruppe wird sich mit einer Aufgabenumschreibung für eine hauptamtliche Stelle befassen. Ziel ist es, mindestens eine halbe Stelle für den Katharinentreff aus dem Bereich des pastoralen Personals des Erzbistums Paderborn zu bekommen. Die dritte Gruppe wird sich darüber Gedanken machen, wie man den aktuellen Leerstand in den ehemaligen Räumen der Deutschen Bank bis zum Umbau mit Leben erfüllen kann.

Grundsätzlich soll der neue Katharinentreff dauerhaft ein Ort der Begegnung werden. Kommunikation und Begegnung spielen die zentrale Rolle. Es soll ein freundlicher, heller, einladender, transparenter Ort sein, an dem man einfach sein darf – z. B. muss man im Café nichts bestellen oder man darf seine eigenen mitgebrachten Sachen verzehren. Inhaltlich soll der Raum im Erdgeschoss auf wechselnde Gegebenheiten der aktuellen, gesellschaftlichen Situation reagieren. Die Raumgestaltung soll flexibel bleiben mit flexiblem Inventar, um z.B. wechselnde Gegebenheiten der aktuellen, gesellschaftlichen Situation aufgreifen zu können.

Der Schwerpunkt soll auf einem Begegnungscafé liegen, in dem eine Theke den zentralen Kommunikationspunkt darstellt. Weitere Elemente erweitern das Café. Diese werden im Folgenden vorgestellt.

Erdgeschoss

  • Aktionsfläche: Die Aktionsfläche soll eine Fläche sein, die räumlich abtrennbar zum Café aber einsehbar ein Anziehungspunkt darstellen soll. Hier können Menschen den Raum nutzen, um neue, kreative Ideen auszuprobieren. Themen wie z. B.: Unverpackt, Second-Hand, Foodsharing, Ausstellungen etc. können dort präsentiert werden. Die Aktionsfläche soll für Dynamik sorgen, indem die Themen von Zeit zu Zeit wechseln.
  • Eine Theke soll im Café den Kommunikationsmittelpunkt bilden. Zusätzlich ist ein Empfangsbereich angedacht, um Anliegen, die im Sekretariat bearbeitet werden, aufzunehmen.
  • Für intensivere Bearbeitung von Anliegen soll ein multifunktionaler Büroraum im Erdgeschoss zur Verfügung stehen.
  • Die Bücherei wird in den offenen Raum des Cafés integriert. Regale auf Rollen sollen für Auflockerung sorgen.
  • Ein Podest soll tagsüber als Aufenthaltsort für das Café integriert werden und abends als Veranstaltungsbühne genutzt werden.
  • Eine Spielecke soll für Kinder eine attraktive Beschäftigungsmöglichkeit bieten und Eltern die Möglichkeit zum Verweilen und sich auszutauschen.
  • Der Eine-Welt-Laden wird durch ein Schaufenster oder eine Vitrine seine fair gehandelten Produkte anbieten und auf den Laden am Kirchplatz hinweisen.
  • Eine kleine Küche, die räumlich nah mit der Theke korrespondiert und für die Lagerung von Getränken und Verarbeitung von kleinen Speisen genutzt werden kann.
  • Toiletten soll es für Besucher und Mitarbeiter*innen werden integriert. Duschmöglichkeiten (z.B. für Pilger des Jakobswegs) könnten Berücksichtigung finden.
  • Eine Außenterrasse, die zur Seite des Katharinenplatzes angedacht ist, könnte zusätzlich zum Verweilen einladen.

 

Erste Etage

  • Der Schwerpunkt des Gebäudes liegt auf der Pastoral. Die Verwaltung für den Pastoralen Raum Unna-Fröndenberg-Holzwickede muss für die Zusage von Zuschüssen seitens des Erzbistums Paderborn aber auch im Katharinentreff zentralisiert werden.
  • Neben einem Front- und Backoffice sollen die Büroräume des Verwaltungsleiters und des pastoralen Personals mit eingeplant werden. Weitere Räumlichkeiten, die im Obergeschoss Platz finden sollen, sind:
  • 1 Saal für ca. 80 – 100 Personen (medial aktuell ausgestattet)
  • weitere 2 – 3 multifunktionale Räume für Workshops, Beratungen, Besprechungen, seelsorgliche Gespräche
  • großräumige Küche zum Kochen, für z.B. Kochkurse oder um Veranstaltungen im Saal und der unteren Etage zu versorgen
  • Mitarbeitertoiletten
  • Toiletten für Besucher der Veranstaltungen

 

Keller

  • Im Keller des Katharinentreffs sind ein Proberaum für Bands inkl. Lagerung der Instrumente geplant und Lagerraum.

 

Die Pilotgruppe freut sich weiterhin über Anregungen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Ansprechbar sind alle Mitglieder der Pilotgruppe. Zu den Kleingruppen gehören:

Gruppe mit Architekten: Stefan Spallek, Anna-Maria Rakus, Ludwig Holzbeck, Klausdieter Herb und Janfelix Müller

Gruppe für die Stellenumschreibung: Michael Löblein, Sabrina Garritzmann, David Schilling, Hans-Günter Wichmann und Janfelix Müller

Gruppe für das Bespielen der leeren Räume: Markus Rediger, Sabine Hoffmann, Lars Wulkau, Maja Middelhove, Astrid Holzbeck und Janfelix Müller

 

 

Weitere aktuelle Nachrichten

error: Content is protected!