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Neue Gottesdienstordnung ab dem 1. Advent

Aufgrund der Wirklichkeit des Pastoralen Raumes Unna – Fröndenberg – Holzwickede ist es notwendig, eine Gottesdienstordnung zu gestalten, die mit allen Partnern im Raum kompatibel ist. Die Anzahl der möglichen Messfeiern richtet sich nach der Anzahl der Katholiken und der zur Verfügung stehenden Priester. Zurzeit sind fünf Priester im gesamten Raum im aktiven Dienst. Diese Zahl wird im Zuge des Personalplans des Bistums in absehbarer Zeit noch um eine Person reduziert werden. Bei vier Priestern können im gesamten Raum 12 Heilige Messen an einem Wochenende gefeiert werden. Davon entfallen auf Unna 7, auf Fröndenberg 3, auf Holzwickede 2. Durch Subsideare und Priester mit eingeschränktem seelsorglichem Auftrag können diese Feiern maximal um je eine erweitert werden. Wohnen werden auf Dauer zwei Priester in Unna und je einer in Fröndenberg und Holzwickede. Im Vertretungsfall (Urlaub und Krankheit) kann diese Vertretung vormittags nur aus Unna kommen. Im Vorabendbereich wird Unna oder Fröndenberg durch den Priester aus Holzwickede unterstützt, so dass dort nur Messfeiern am Sonntagvormittag gefeiert werden können.

Grundlagen der neuen Ordnung für Unna:

Erhaltung aller Gottesdienststandorte und Kirchen
Es soll nicht nur ein notwendiger Rückbau von Messfeiern erfolgen, sondern auch Voraussetzungen und Freiräume für die Entwicklung neuer pastoraler Konzepte geschaffen werden, die losgelöst sind von der Hl. Messe und Wort-Gottes-Feiern (z. B. Gottesdienste für Familien, Kinderkirchen etc.)

 

Überlegungen des Liturgieausschusses:

  • Wir möchten Raum für neue Konzepte schaffen. Den Ideen einer Familienpastoral am Sonntag möchten wir einen Raum geben. Dafür eignet sich am besten der Standort St. Martin. Dieser liegt zentral und ist auch von allen Stadtteilen gut zu erreichen. Der Kirchraum eignet sich hervorragend für Katechesen mit Kindern, da er übersichtlich ist und für mögliche Veränderungen flexibel gestaltbar ist. Der Außenbereich lädt ergänzend zum Verweilen ein. Um zukünftig nicht zu viele Messfeiern am Vormittag zu haben wäre es gut die Messe am Sonntagmorgen auf den Vorabend zu verlegen.
  • Herz Jesu hat zurzeit zwei Sonntagsmessen. Die Vorabendmesse wird von Herz Jesu nach St Martin verlegt.
  • Um in Zeiten von Priestermangel durch Urlaub und Krankheit auch mit wenigen Priestern verlässlich die Gottesdienstordnung aufrecht erhalten zu können, macht es Sinn, Messzeiten anzupassen. Daher ist die Idee, die Hl. Messe in Herz Jesu von 11:00 Uhr auf 9:30 Uhr zu verlegen. So können zudem Pärchen gebildet werden, die in „Not“zeiten wechselnd Hl. Messe und Wort-Gottes-Feiern gewährleisten können. Auf diese Weise müssen weder am Vorabend noch am Morgen in den Gemeinden an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen Wort-Gottes-Feiern gehalten werden. Die Pärchen können heißen: Boniheim/Krankenhaus, St. Martin/St. Peter und Paul und St. Marien /Herz Jesu.
  • Die Messe um 8:00 Uhr in St. Marien ist sehr gut besucht. Diese Messe hängt an Pater Ewald. Bei Urlaub und Krankheit seinerseits entfällt sie jedoch. Wenn Pater Ewald eines Tages diese Messe nicht mehr halten kann, wird diese nach St. Katharina verlegt.
  • Der Standort der Pfarrkirche St. Katharina soll gestärkt werden. Alle anderen Kirchen werden gleichbehandelt und mit je einem Gottesdienstformat erhalten.
  • Die Messe sonntags um 18:00 Uhr ist die einzige Abendmesse im Dekanat. Es kommen auch viele Gottesdienstbesucher von außerhalb. Deshalb soll diese Messe auf jeden Fall in St. Katharina bestehen bleiben.
  • Somit sind die Messen in St. Katharina jeweils ohne Parallelangebot und sollen verlässlich stattfinden. In den übrigen Kirchen findet dann nur jeweils eine Messe statt. Wenn eine Messe durch eine Wort-Gottes-Feier ersetzt wird, kann diese auch mit Kommunionspendung stattfinden, da es keine weitere Messe an diesem Standort gibt. Somit wird auch der bischöflichen Vorgabe entsprochen.

 

Am Dienstag, 29.10. traf sich der Pfarrgemeinderat zu einer außerordentlichen Sitzung, um eine neue Gottesdienstordnung zu verabschieden. Der Liturgieausschuss stellte an diesem Abend seinen Vorschlag vor und erläuterte die Beweggründe der Veränderungen.

Nach Prüfung alternativer Wünsche wurde folgende Gottesdienstordnung mit knapper Mehrheit im PGR entschieden. Sie soll ab dem 1. Advent 2019 gelten. (im Raum Unna-Holzwickede-Fröndenberg sind für Unna 8 maximal Messen vorgesehen)

Neue Gottesdienstordnung ab 1. Advent

• Samstag, 16:30 Uhr Bonifatiusheim

• Samstag, 17:00 Uhr Katharinen-Hospital

 

 

14-tägig im Wechsel Hl. Messe und Wort-Gottes-Feiern ab 1. Advent

• Samstag, 18:00 Uhr St. Martin

• Samstag, 18:30 Uhr St. Peter und Paul

In beiden Kirchen finden Hl. Messen statt. In Zeiten, wenn durch Urlaub und Krankheit zu wenig Priester einsetzbar sind, finden in diesen beiden Kirchen die Hl. Messen und Wort-Gottes-Feiern im 14-tägigen Wechsel statt.

 

 

• Sonntag, 8:00 Uhr St. Marien

Personalmesse von Pater Ewald. Solange dieser da ist und die Messe zelebrieren kann, bleibt diese in St. Marien erhalten. In Zeiten von Urlaub und Krankheit von Pater Ewald entfällt die Messe. Sollte Pater Ewald eines Tages mitteilen, diese Messe nicht mehr zelebrieren zu können, wird die Frühmesse nach St. Katharina verlegt.

 

 

• Sonntag, 9:30 Uhr St. Marien

• Sonntag, 9:30 Uhr Herz Jesu

In beiden Kirchen finden Hl. Messen statt. In Zeiten, wenn durch Urlaub und Krankheit zu wenig Priester einsetzbar sind, finden in diesen beiden Kirchen die Hl. Messen und Wort-Gottes-Feiern im 14-tägigen Wechsel statt.

 

 

• Sonntag, 11:00 Uhr St. Katharina

 

Verlässliche Feier eines Hochamtes in der Pfarrkirche

 

 

• Sonntag, 18:00 Uhr St. Katharina

 

 

 

 

 

 

• Sonntag in St. Martin

 

Einzige Abendmesse im Dekanat. Wenn kein Priester des Pastoralen Raumes diese Messe halten kann, wird diese an einen Priester aus dem Dekanat vergeben.

 

 

Familienpastoral / Kinderkirche /
Entwicklung eines eigenen Angebotes für Familien und Kinder, losgelöst von Messe und Wort-Gottes-Feier

 

Bei der Planung einer neuen Gottesdienstordnung war uns wichtig, alle kirchlichen Standorte erhalten und mit Gottesdiensten bedienen zu können. Die Schließung eines Standortes wollten wir zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall vermeiden. Die Pfarrkirche St. Katharina, die aufgrund des Dekretes des Erzbischofs einen besonderen Status einnimmt, wird als verlässlicher Standort für Messen gestärkt. Alle anderen Kirchen haben den gleichen Status und bekommen je eine Messe am Wochenende.

Die neue Gottesdienstordnung bringt Veränderungen besonders in den Gemeinden Herz Jesu und St. Martin mit sich, die gerade dort als besonders schmerzlich empfunden werden. Wir hoffen dennoch, dass die Gemeinden die Veränderungen annehmen und mittragen werden.

Ihr Paul Mandelkow, Pfr.  

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