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Informationen des Pastoralteams zur Wiedereinführung von Gottesdiensten

 

Liebe Glaubende im Pastoralen Raum Unna-Fröndenberg Holzwickede,

Seit dem ersten Mai ist es nach langer Abstinenz wieder grundsätzlich möglich, öffentliche Gottesdienste und Heilige Messen in den Kirchen zu feiern.

Da alle diese Gottesdienste unter den Bedingungen der Corona Pandemie stattfinden müssen, ist jedoch ein erhebliches Maß an Organisation und Veränderung des Kirchenraumes erforderlich. Vor allem aber verändert sich leider in vielen Bereichen die Art und Weise der Feier von Gottesdiensten und Heiligen Messen, wie Sie es noch aus der Vor-Corona-Zeit kennen. Vieles müssen wir alle neu lernen.

In Abstimmung mit dem Dekanat Unna hat sich das Pastoralteam entschieden, ab dem Wochenende 09./10. Mai mit der Wiedereinführung von Gottesdiensten zu beginnen.

Dies sind jedoch noch KEINE HEILIGEN MESSEN.

Bevor diese wieder gehalten werden können, werden an dem Wochenende andere Gottesdienstformen wie Andachten, Anbetungen, Musikalische Impressionen oder Wort-GottesFeiern angeboten. Auf diese Weise können Sie auch geistlich eine Zäsur wahrnehmen zu dem was war und zu dem, was kommen wird.

Bevor Sie mögliche Messfeiern in weitestgehend anderer Form als gewohnt feiern können, möchten wir Gottesdienstformen in Erinnerung rufen, durch die der Herr Ihnen ebenfalls nahe ist. Diese sollen auch in Zukunft ihren Platz haben, gerne auch noch durch andere Formen bereichert werden. An welchem Ort und zu welcher Uhrzeit diese Gottesdienste stattfinden, wird in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Nach dem 10. Mai wollen wir nach und nach mit der Wiedereinführung von Alltagsmessen beginnen und diese  schrittweise auf die kommenden Wochenenden und Kirchen ausdehnen. Ausschlaggebend dafür wird sein, ob genügend Ordnungskräfte vorhanden sind, die sich um die Einhaltung der „Corona-Regeln“ kümmern. Dies wird im Pastoralen Raum in unterschiedlicher Geschwindigkeit geschehen. In den nächsten Wochen fahren wir daher erst mal auf Sichtweite, bis sich die Dinge eingespielt haben und eine größere Verlässlichkeit gegeben ist.


Um Ihnen Enttäuschungen zu ersparen und Sie möglichst gut auf die zukünftigen Zustände vorzubereiten, möchten wir Ihnen hier die wesentlichsten Veränderungen und Verhaltensregeln aufzeigen, die das Erzbistum für öffentliche Gottesdienste bis auf weiteres vorsieht:

Aufgrund der Abstandsregeln, die Ihnen bereits aus dem alltäglichen Leben bekannt sind, hat sich die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze in unseren Kirchen enorm reduziert.

Unna:
St. Katharina –  60 Personen
St. Martin – 70 Personen
St. Peter und Paul – 20 Personen
Herz Jesu – 50 Personen
St. Marien Massen – 34 Personen

Fröndenberg
St. Marien – 48 Personen
St. Josef – 47 Personen
St. Agnes – 25 Personen
St. Konrad – 40 Personen

Holzwickede
Liebfrauen – 62 Personen
St. Stephanus – 24 Personen

 

Bei den Plätzen handelt es sich um Einzelplätze mit dem Mindestabstand von 1,70m  oder 2m zu allen Seiten. Familien können beisammen sitzen, jedes Mitglied ist aber eine eigene Person. Zum Beispiel belegt eine vierköpfige Familie, auch wenn sie zusammensitzt, vier Plätze. Der Abstand zu den dann folgenden Nachbarn  muss wieder eingehalten werden.

Auch beim Betreten und Verlassen der Kirche, ebenso wie zum Kommuniongang, müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.

Die Gläubigen werden gebeten, ein eigenes Gotteslob mitzubringen, das allerdings nur als Gebetbuch dient. Leider muss zum Schutz der Gesundheit auf jeden Gemeindegesang verzichtet werden.

Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu reduzieren. Auch im Altarraum sind die Mindestabstände einzuhalten.

Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet.

Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin ausgesetzt.

Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt für die Einhaltung der Rahmenbedingungen.

 

Besondere Vorgaben für die Messfeier

  • Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen der Hostienschale. Diese bleibt während der gesamten Messfeier mit einem Deckel abgedeckt. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder Messfeier mit heißem Wasser gereinigt
  • Auf die Feier mit mehreren Priestern ist zu verzichten, sofern der Mindestabstand am Altar nicht eingehalten werden kann. Gleiches gilt für den Dienst des Diakons.
  • Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die Gaben und stellt sie auf den Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.
  • Die Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern stehen z.B. am Ausgang.
  • Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
  • Nur der Priester empfängt die Kelchkommunion.
  • Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Priester und ggfls. weitere daran Beteiligte die Hände. Die Kommunion wird ohne Spende-Dialog („Der Leib Christi“ – „Amen“) ausgeteilt. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessener Weise z. B mit einem Löffelchen gereicht oder der Spender trägt Einmalhandschuhe.
  • Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.
  • Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

Es ist uns allen bewusst, wie schwierig die Wiederaufnahme der Gottesdienste angesichts der Umstände sein wird. Viel Neues und Ungewohntes muss von uns allen gelernt werden. Wir geben uns die größte Mühe, in der gebotenen Würde trotz der Umstände Gottesdienste und Heilige Messen zu feiern. Damit möchten wir einem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommen, zugleich bitten wir Sie aber auch, auf Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen zu achten und sensibel zu handeln.

 

Bleiben wir im Gebet verbunden

Für das gesamte Pastoralteam

Paul Mandelkow, Pfr.

 

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