Seite wählen

Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2025 (alphabetisch)

Der neugewählte Gemeinderat wird aus acht Mitgliedern bestehen.

Anja Brune
57 Jahre, Pfarrsekretärin

Motivation

Ich bin seit 13 Jahren Pfarrsekretärin in Unna und habe in den letzten Jahren mit der Zusammenlegung der Pfarrbüros und der Fusion unserer Gemeinden in Unna zu einer Pfarrei viele Veränderungen begleitet. Das war nicht immer leicht, aber die Zusammenarbeit in einem guten Team haben wir den Prozess gemeinsam geschafft.

Der Bistumsprozess, die Errichtung von Seelsorgeräumen, die damit verbundenen Fusionierungen, all diese Veränderungen, die nun vor uns liegen, haben eine viel größere Dimension.  Wir brauchen verlässliche Orte mit guten Konzepten für Glauben und Begegnung, einladend und wertschätzend, wo sich Menschen jeden Alters verbunden fühlen.

Ich habe keine Angst vor Veränderungen, möchte diese aber gerne mitgestalten. Mir ist es wichtig, in diesen Prozess positiv zu gehen, gemeinsam mit anderen Ideen zu entwickeln und Veränderungen vorzunehmen, um die katholische Kirche vor Ort und im zukünftigen Seelsorgeraum zukunftsfähig zu gestalten und den Glauben an Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen, ohne die Menschen aus den Gemeinden vor Ort aus dem Blick zu verlieren.

Ana Maria Contento Saiz
Familienmanagerin/Physikerin

Motivation

Ich kandidiere für den Pfarrgemeinderat, weil ich die Freude am Glauben weitergeben möchte. Ich möchte, dass wir gemeinsam Wege finden, in unserer Pfarrgemeinde die Freude des Evangeliums zu leben und die Freundschaft untereinander und mit Gott zu vertiefen. Damit man in unserer Stadt Unna über die Katholiken sagen kann: „Seht, wie sie einander lieben“.

Ich bin mir sicher, dass der Glaube, die Hoffnung und die Liebe in der Pfarrgemeinde wachsen werden, wenn die Freundschaft mit Jesus, das Gebet mit der Bibel und die Feier der Eucharistie im Mittelpunkt unseres Lebens stehen. So können wir Licht und Salz in Unna sein.

Das Evangelium zu leben ist faszinierend, es nimmt uns die Angst vor der Ungewissheit der Zukunft, schenkt uns Frieden inmitten vieler Kämpfe und gibt uns Freude und Kraft.

Die Liebe Jesu gibt uns Flügel, um in den Himmel zu fliegen, und lässt uns Gutes auf der Erde tun.

Monika D'Amore
59 Jahre, Kaufmännische Angestellte

Motivation

Aufgewachsen bin ich in Balve. Das liegt ca. 32 km von Unna entfernt und ist bestimmt einigen bekannt wegen der größten Natursteinhöhle Europas. Dort haben vor langer Zeit die Dinosaurier gelebt. Im Zweiten Weltkrieg haben sich die Einwohner dort versteckt, da waren sie vor den Bomben sicher. Das weiß ich aus Erzählungen meiner Oma. Hoffentlich müssen wir nie wieder einen Krieg erleben, mir reicht das schon aus den Berichten im Fernsehen.

Meine Mutter ist dort geboren und mein Vater ist in den sechziger Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen und lernte dort meine Mutter kennen (daher auch der Name D’Amore). Die Zeit meiner Jugend war nicht so schön, da mein Vater sehr streng war und meine Schwester und ich nicht alles so machen durften, was wir gerne wollten. Heute leben meine Eltern und meine Schwester mit ihrem Mann in Holzwickede.

Warum ich mich schon als Jugendliche so zur Kirche hingezogen gefühlt habe, kann ich heute gar nicht mehr genau sagen. Schon als junges Mädchen war ich Lektorin und nachher auch aktiv in den Kolpinggruppen aktiv. Habe auch selbst eine Gruppe geleitet.

Vor 26 Jahren kam ich der Liebe wegen nach Unna-Massen. Meine Schwester hatte mich sozusagen „vermittelt“. Heute lebe ich glücklich mit meinem Mann (allerdings ohne Trauschein ) in der Einflugschneise der Flugzeuge in Obermassen. Dort fühlen wir uns trotz der Flugzeuge sehr wohl.

Beruflich bin ich seit fast 41 Jahren in Menden in der Buchhaltung beschäftigt.

Ich selber habe keine Kinder, aber mein Mann hat zwei erwachsene Söhne, die auch schon beide Kinder haben.

Als ich in Unna-Massen ankam, war mein erster Gang sonntags in die Kirche und dort hörte ich den Kirchenchor. Da ich bereits schon im Kinderchor und später auch in Balve im Kirchenchor war, zog es mich schnell in diesen Chor. Dann lernte man auch mal ein paar Leute kennen. Besonders gefallen hat mir damals auch die Zusammenarbeit mit Pater Ewald, der mir sehr ans Herz gewachsen war und ich bin heute noch froh darüber, dass ich ihn an seinem letzten Tag noch im Krankenhaus besucht habe und ihm Kirchenlieder vorgesungen habe. Damals war noch Messe in Hedwig und dort habe ich oft den Lektorendienst in der Frühmesse übernommen. Etwas später wollte ich gerne Kommunionhelferin werden. Aus diesem Grunde habe ich meine erste Ehe in Paderborn annullieren lassen, was gar nicht so einfach war. In unserer Kirche meinte man zwar, dass das nicht unbedingt nötig wäre, ich wollte aber nicht, dass die Leute sagen, dass ich als Geschiedene Kommunion austrage. Also habe ich das gerne auf mich genommen und heute macht mir jeder Tag, an dem ich Dienst habe, sehr große Freude, besonders auch wenn kleine Kinder zu mir nach vorne kommen und ich ihnen das Kreuzzeichen auf die Stirn geben darf.

Besonders hingezogen habe ich mich immer schon zur Gottesmutter. Meine Gebete richte ich gerne an sie und sie hat mir schon so manches Mal geholfen. Auch zünde ich immer, wenn ich in Balve bin, dort in der Kirche bei der Mutter Gottes eine Kerze an. Es lohnt sich im Übrigen einen Besuch in der Pfarrkirche St. Blasius zu machen.

In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen oder walken, schaue gern Fernsehen und natürlich mein Dienst in der Kirche.

Für meine Arbeit im Gemeinderat habe ich folgende Ideen:

  • Alt und Jung an einen Tisch bringen, auch zur Mithilfe in der Kirche motivieren, z.B. für Feste und Feiern.
  • für Menschen da sein, egal ob es Probleme zu Hause, bei der Arbeit oder sonst wo gibt. Einfach mal zuhören.
  • Ausländische Mitbürger/Flüchtlinge in den kirchlichen Alltag integrieren
  • Aktionen für den Weltfrieden zu unterstützen
  • Ökumene fördern
  • ein Auge auf die Umwelt werfen

Krystian Drewniok
45 Jahre, Abteilungsleiter

Motivation

Als engagiertes Mitglied unserer Kirchengemeinde liegt mir das Gemeindeleben sehr am Herzen.

In den vergangenen Jahren durfte ich vielfältige Erfahrungen im kirchlichen Ehrenamt sammeln – sei es bei der Organisation von Gottesdiensten, der Unterstützung bei der Kommunionvorbereitung oder durch musikalische Beiträge in der Liturgie. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig ein lebendiges Miteinander in der Pfarrei ist und wie der Glaube konkret im Alltag erfahrbar wird.

Ich möchte mich im Gemeinderat engagieren, weil ich aktiv dazu beitragen will, unsere Gemeinde weiterzuentwickeln – offen, einladend und zukunftsfähig. Besonders am Herzen liegen mir dabei Themen wie Jugendpastoral, der Dialog zwischen den Generationen, soziale Gerechtigkeit, die Gestaltung der Liturgie sowie der verantwortungsvolle Umgang mit der Schöpfung.

Ich bin überzeugt, dass Kirche nur dann lebendig bleibt, wenn möglichst viele Gläubige sie aktiv mitgestalten. Daher sehe ich die Mitarbeit im Gemeinderat nicht nur als Ehre, sondern auch als konkrete Möglichkeit, Verantwortung für das kirchliche Leben vor Ort zur übernehmen und die Frohe Botschaft gemeinsam mit anderen in die Tat umzusetzen.

Ich freue mich über die Möglichkeit zur Mitarbeit und danke Ihnen für Ihr Vertrauen.

Klausdieter Herb
67 Jahre, Studiendirektor a. D.

Motivation

An einem Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung habe ich junge Erwachsene u. a. in Kath. Religionslehre unterrichtet. Für mich war es immer sehr wichtig, mit ihnen über ihre Fragen, das, was sie beschäftigt, zu sprechen. Die Anliegen junger Menschen müssen auch im Gemeinderat ernst genommen werden. Sie sind die Mitgestalter unserer Zukunft.

Seit 2017 bin ich Mitglied des Pfarrgemeinderates St. Katharina. Viel hat sich in den letzten Jahren in Kirche verändert, vieles wird sich noch verändern, auch wenn es uns nicht gefällt. Darum ist es wichtig, diesen Prozess mitzugestalten. Neue Wege zu gehen, aber auch Bewährtes zu bewahren, wo es geht.  Mir ist es wichtig, dass wir uns als Kirche in unserer Stadt einbringen und für die Menschen dort da sind. So vertrete ich unsere Kirche am Runden Tisch gegen Gewalt und Rassismus der Stadt Unna, bin da in verschiedenen Gremien unterwegs, begegne Menschen bei der „Auftankbank“ unserer Pfarrei und bin nach einer eineinhalbjährigen Ausbildung als ehrenamtlicher Seelsorger am Christlichen Klinikum tätig.  Durch unser neues Begegnungszentrum „Lichtwerk“ bekommt unsere Kirche ein weiteres Gesicht in Unna und im pastoralen Raum. „Lichtwerk“ lebendig werden zu lassen, darin sehe ich eine weitere Aufgabe des neuen Gemeinderates.

Marlisa Kaiser
58 Jahre, Versicherungsfachwirtin

Motivation

„Glauben.Gemeinsam.Gestalten.“

Das Leitmotto unseres Bistumsprozesses ist auch mein Antrieb, erneut für den Gemeinderat (vormals Pfarrgemeinderat) zu kandidieren. Ich möchte dabei mitwirken, die anstehenden Herausforderungen zukunftsorientiert, mit weitem Blick über den eigenen Kirchturm hinaus, zu lösen.

Manfred Meyer
73 Jahre, Lehrer im Ruhestand

Motivation

Mein Name ist Manfred Meyer. Ich bin Lehrer im Ruhestand, bin 73 Jahre alt und wohne seit einigen Jahren in der Platanenallee in Unna Königsborn. Als Grundschullehrer war ich als Klassenlehrer und Fachlehrer für kath. Religion und Musik beschäftigt. Bis zu meinem 65. Lebensjahr wohnte und arbeitete ich in Dortmund Aplerbeck. Dort war ich seit vielen Jahrzehnten in der Pfarrei St. Ewaldi ehrenamtlich aktiv. Neben katechetischen Aufgaben (20 Jahre Kommunionvorbereitung), liturgischen Aufgaben (10 Jahre Nachtgebet) und dem langjährigen Singen im Kirchenchor war ich in drei Wahlperioden Mitglied im Pfarrgemeinderat. Dort galt mein besonderes Interesse der Öffentlichkeitsarbeit. Als Redaktionsleiter der Redaktion für den Gemeindebrief veröffentlichen wir bereits seit 11 Jahren zweimal im Jahr den „Brief der Gemeinden“. Als Gemeindefotograf habe ich viele besondere Gottesdienste (u.a. Priesterjubiläen, Primizfeiern, Diakonenweihe) und etliche Erstkommunionsfeiern fotografisch begleitet. Auch das Fotografieren der Kandidaten von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat gehörte seit vielen Jahren zu meinen Aufgaben. Während der Corona Pandemie haben wir mit einem kleinen Videoteam monatliche Andachten für den YouTube Kanal der Pfarrei produziert.

Seit 31.12.2024 hat unser alter Pfarrer Ludger Hojenski die Leitung der Pfarrei St. Ewaldi aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Leider ist er Anfang Juli diesen Jahres plötzlich verstorben.

Dies ist für mich der Anlass hier in St. Katharina einen Neuanfang für mein kirchliches Engagement zu suchen. Ich kandidiere für den Gemeinderat in St. Katharina, weil mich einerseits die Herausforderungen durch den neuen Bistumsprozess interessieren und ich andererseits neue gemeindliche Aufgaben und Interessensgebiete suche. Mit meinen langjährigen Erfahrungen in St. Ewaldi in unterschiedlichen Bereichen möchte ich an der zukünftigen Gestaltung des neuen Seelsorgeraumes mitwirken. Insbesondere liegt mir die Öffentlichkeitsarbeit und die Sichtbarmachung von christlichem Engagement in diesen besonderen Zeiten des Aufbruchs am Herzen.

Ich habe den Eindruck gewonnen, in der Pfarrei St. Katharina ein neues kirchliches Zuhause zu finden.

Udo Moenikes
68 Jahre, Rentner

Motivation

Seit vielen Jahren bin ich aktiv in unserer Kirchengemeinde engagiert – beruflich wie ehrenamtlich. Als Diplom-Pädagoge war ich lange im Sozialdienst tätig, zunächst im Katharinen-Hospital (heute CKU Mitte) und später – von der Eröffnung bis zu meiner Verrentung – im Heilig-Geist-Hospiz. Die enge Zusammenarbeit mit der Seelsorge war dabei stets ein prägender Bestandteil meiner Arbeit. 

Auch außerhalb des Berufslebens bringe ich mich vielfältig ein: als Unterstützer der Pfadfinder, seit über 20 Jahren im Caritasrat des Caritasverbandes für den Kreis Unna, sowie in Gremien auf Diözesan- und kommunaler Ebene – etwa als Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Unna. Seit Anfang des Jahres wirke ich zudem bei der Auftank-Bank mit, wo wir mit Passanten über „Gott und die Welt“ ins Gespräch kommen.

Die anstehende Transformation unseres Erzbistums interessiert mich sehr. Ich möchte diesen Weg begleiten, Impulse aus der Gemeinde aufnehmen und gemeinsam neue Strukturen mitgestalten. Gerade weil dieser Reformprozess dialogisch, transparent und partizipativ sein soll, sehe ich meine Aufgabe darin, mich als gut vernetzter Christ und Bürger aktiv einzubringen – im Sinne einer lebendigen und zukunftsfähigen Kirche vor Ort. 

Marius Nowak
47 Jahre, Justizvollzugsbeamter

Motivation

Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil ich aktiv dazu beitragen möchte, unsere Pfarrei zukunftsfähig zu gestalten. Mir ist es wichtig, Veränderungen nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten – offen, transparent und im Dialog mit den Menschen vor Ort.

Anna-Maria Rakus
29 Jahre, Theologin und Psychologin

Motivation

Mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat möchte ich stellvertretend für die junge Generation Verantwortung übernehmen für eine Kirche, die in unserer Stadt sichtbar, ansprechbar und relevant bleibt. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Pfarrei aktiv am gesellschaftlichen Leben in Unna teilnimmt, präsent den Dialog in den verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten sucht und zugleich offen und nah am einzelnen Menschen bleibt.

Es ist mir wichtig, dass Kirche nicht nur Orte des Glaubens bietet, sondern auch Räume des Zuhörens, des Mitgestaltens und des Zusammenkommens für alle Generationen und Lebensrealitäten. Ich bin überzeugt, dass wir angesichts der Herausforderungen unserer Zeit neue Formen von Gemeinde denken müssen – theologisch reflektiert, kreativ und offen für Vielfalt.

Mit meinem Engagement im Gemeinderat möchte ich eine echte Beteiligungskultur fördern, die Stimmen aus der Gemeinde aufnimmt, wertschätzt und in Entscheidungsprozesse einbringt. Besonders wichtig ist mir die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Austausch zwischen engagierten Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven. Mein Ziel ist es, dass Kirche in Unna auch in Zukunft lebendig bleibt – als gestaltende Kraft in der Stadt und als glaubwürdige Gemeinschaft im Wandel.

Mónica Alejandra Torres González
35 Jahre, Bibliothekarin

Motivation

Als Migrantin und regelmäßige Besucherin der Gottesdienste in Herz Jesu und St. Katharina kann ich zum Multikulturellen Dialog in unserer Pfarrei beitragen. Besonders liegt mir die Stärkung der Verehrung der Eucharistie am Herzen. Was die Arbeit in der Gemeinde betrifft bin ich seit drei Jahren Teil des Kirchenchores St. Katharina.

Lars Wulkau
29 Jahre, Lehrer

Motivation

Ich möchte meine Erfahrungen aus meiner langjährigen Pfarrei übergreifenden Jugendarbeit einbringen, um die Arbeit des Gemeinderats aktiv mitzugestalten. Mein Ziel ist es, eine offene und ehrliche Kommunikation in der Pfarrei zu fördern. Außerdem muss die Arbeit der Ehrenamtlichen unserer Pfarrei wertschätzend wahrgenommen, gefördert und dem Ehrenamt eine Stimme gegeben werden.

error: Content is protected!