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Dankeswort von Pater Ottowess zum goldenen Priesterjubiläum

In ihrer Einleitung zum Glückwunschprogramm spricht Frau Dr. Pfaff vom *Göttlichen Wort*. Damit bezieht sie sich auf den Namen jener Missionsgesellschaft, der ich mich vor Jahren angeschlossen habe. (Gesellschaft des Göttlichen Wortes – SVD Societas Verbi Divini – volkstümlich ‚Steyler Missionare‘.) Ein hoher Anspruch ergibt sich aus diesem Namen.

Das WORT steht an allem Anfang: es werde Licht.

Mir ist aufgefallen: Im Glückwunschprogramm haben die meisten ein Wort besonders hervorgehoben: in der ganzen Reihe, angefangen von Attermeyer bis Wrede: der eine fühlt sich angesprochen vom Segen, der andere von der Predigt und Mats von der Fahrradtour, die wortwörtlich ins Wasser gefallen war. Vielleicht hat sie gerade deswegen Wellen geschlagen und eine Spur hinterlassen. Seit meiner Schülerzeit trifft mich immer wieder neu ein Wort von R.M. Rilke. Dieses Wort möchte ich an Euch alle weitergeben und damit meinen aufrichtigen Dank an Euch alle verbinden:

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge zieh’n.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß nicht, bin ich ein Adler, ein Wurm
oder ein großer Gesang.

Dank für Eure Glückwünsche, Eure Gaben und Gebete. Euer Wort schenkt mir Licht, Mut, Kraft und Freude. Dank erfährt seinen höchsten Ausdruck in der Eucharistiefeier. Und die habt Ihr mir ebenso geschenkt mit dem zweiten Film, den ich mir etwas später angeschaut habe. Ich möchte schließen mit dem Wort:

Was wir sind und werden, ist ein Wunder hier auf Erden.

Euer dankbarer P. Ewald

Soest, 22. Oktober 2020, Marienkrankenhaus

 

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