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Geistliche Impulse für das Hausgebet

An dieser Stelle werden wir Ihnen geistliche Impulse für das tägliche Gebet sowie für die kommenden Wochenenden einstellen:

 

 

Pfingsten (31.05.2020) - Familiengottesdienst

Pfingsten (31.05.2020) - Wohnzimmer-Gottesdienst

Gebet von Papst Franziskus

Der "Engel des Herrn" (Angelus)

Der “Engel des Herrn” ist eine bewährte Weise, den Tag zu heiligen. Wir möchten Sie ermutigen, mit uns zum Läuten der Angelusglocke um 7:00 Uhr, 12:00 Uhr und 18:00 Uhr in der gemeinschaftlichen Verbundenheit dieses zu beten:

 

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
um sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mir dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria…

Und das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria…

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
dass wir würdig werden in der Verheißung Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

Im Gebet verbunden

Liebe Schwestern und Brüder,
Auch wenn in den Kirchen keine Gottesdienste mehr stattfinden – wir können ein lebendiger Tempel Gottes sein – Ja, wir bleiben es, wenn Christus in unserer Mitte ist und wir uns verbunden wissen..
Es könnten sich doch viele Menschen zusammentun, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen in dieser schwierigen Zeit der Infektionsgefahr.
Diese Verbundenheit entsteht, wenn es feste Zeiten und Zeichen gibt, in denen wir unsere Ängste und Hoffnungen teilen, indem wir uns im Gebet zusammentun.
In der Gewissheit, dass Andere zur gleichen Zeit das Gleiche fühlen und ausdrücken, bilden wir eine Gebetsgemeinschaft – und Christus unter uns.
So könnte es zu einer Verbundenheit und Solidarität kommen, die keine direkte Begegnung, keine große Gruppe und keinen Weg braucht. Das Gefühl, nichts wirklich tun zu können, könnte überwunden werden. Dem Gefühl, abgeschnitten und isoliert zu sein, wird entgegengewirkt. Unser Glaube hat auch diese Kräfte.

Und so ist es gedacht:

Dreimal am Tag – um 7.00 Uhr, um 12.00 Uhr  und 19.30 Uhr Uhr – zünde ich eine Kerze an, komme zur Ruhe und denke an die Menschen, die von Corona betroffen sind (Wer mag, beläst es beim “Drandenken”, wer mag, kann auch Gebetsgedanken formulieren oder den Gedanken mit dem Angelusgebet verbinden, zu dem die Glocken jeweils um diese Zeit einladen.

07.00 Uhr: Wir denken an die Menschen, die mit Kranken und besonders gefährdeten Menschen beruflich umgehen, die in der medizinischen Forschung arbeiten und nach einem Medikament und einem Impfstoff suchen.

12.00 Uhr: Wir denken an die Menschen, die irgendwo auf den Straßen und Wegen, in den Städten und Läden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Manche von ihnen in Angst, manche noch leichtsinnig oder unüberlegt.

19.30 Uhr: Wir denken an die Kranken und Schwerkranken und deren Familien und Freunden.

Herzliche Einladung dazu
Paul Mandelkow, Pfr.

 

Eine Idee von Christel Winkels, die sich bestimmt weit über unsere Bistums- und Pfarreigrenzen verbreitet.

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