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4. Unnaer Orgeltage

Ein diesem Jahr laden wir Sie wieder zu 5 Orgelkonzerten / Musikalischen Andachten aus der Reihe „Unnaer Orgeltage“ in die Kirchen St. Katharina Unna und St. Marien Fröndenberg ein.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Anmeldeschluss ist jeweils freitags um 10:00 Uhr für die Sonntagskonzerte und mittwochs um 10:00 Uhr für die Mittwochskonzerte. Falls die Konzerte nicht ausgebucht sind, ist auch eine spontane Teilnahme mit Anmeldung vor Ort möglich.

Flyer “4. Unnaer Orgeltage”

Zur besseren Ansicht das Mobilgerät drehen.

Die Anmeldephase für das Konzert am Mittwoch, 16.06. ist bereits abgeschlossen. Sie können jedoch auch noch spontan kommen und sich vor Ort anmelden. Das Konzert ist nicht ausgebucht.

Trailer zum Orgelkonzert am Mittwoch, 16.06.

 

Orgelkonzert am Sonntag, 6. Juni um 16:30 Uhr in St. Katharina Unna mit Franziska Classen (Unna)

„Transkriptionen und symphonische Orgelmusik“
Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Vierne, Sergei Rachmaninoff u. a.

 

 

Orgelkonzert am Mittwoch, 9. Juni um 19:30 Uhr in St. Marien Fröndenberg mit Francesca Ajossa (Ratingen / Delft)

„Französische Symphonik zwischen Glaube und Virtuosität“
Werke von Marcel Dupré, César Franck, Louis Vierne u. a.

Francesca Ajossa wurde 1999 in Cagliari geboren und begann ihre musikalische Ausbildung in sehr jungen Jahren in der Klasse von Professor Angelo Castaldo am Konservatorium „Palestrina“ in Cagliari, wo sie 2018 das Bachelor-Diplom erhielt. Sie belegte Meisterkurse bei Musikern wie G. Bovet, L. Lohmann, H. Deutsch, D. Zaretsky, J. Palur, L. van Doeselaar, C. Mantoux und O. Latry. Als Organistin spielte sie auf verschiedenen Festivals in Italien und im Ausland, darunter in Rom, Fermo, Cagliari, Monza, Neapel, Pisa, Cosenza, Alghero, Fussen, Ottobeuren und Kokkola. Im Dezember 2016 spielte sie anlässlich des 80. Geburtstages des Papstes drei Konzerte in Hongkong und Macao. Sie trat auch als Solistin mit dem Orchester “La Rejouissance”, mit dem “Palestrina Chamber Orchestra” auf und gewann den zweiten Preis beim „Premio Abbado-Wettbewerb“. Sie war Finalistin beim „Vierten Internationalen Agati-Tronci-Wettbewerb“ und beim „Ambitus-Wettbewerb“ und ist eine der acht jungen Organistinnen, die für die Teilnahme an der „Young Talents Class“ beim Haarlem Organ Festival (2016) ausgewählt wurden. Sie nahm eine CD über die Orgelmusik aus dem 19. Jahrhundert auf Sardinien auf (Tactus, 2017) und veröffentlichte 2019 ihre Aufnahme von Orgelwerken italienischer Komponistinnen bei „Stradivarius“. Im Jahr 2020 schloss Francesca ihren Master of Music an der Codarts Rotterdam mit „cum Laude“ ab, wo sie bei Prof. Ben van Oosten studierte und erhielt das „Grada-Even-Beek-Donner-Stipendium“. Derzeit setzt sie ihr Studium der Musikpsychologie an der Universität von York fort und ist Orgelwissenschaftlerin in St. Peter und Paul Ratingen (Deutschland) und Hauptorganistin der Kirche Woudt (Niederlande).

 

 

Orgelkonzert am Sonntag, 13. Juni um 16:30 Uhr in St. Katharina Unna mit Anastasiia Yurchenko (Ratingen / Delft)

„Victimae paschali laudes – der Lobgesang des Osterlammes“
Werke von Johann Gottfried Walther, Nicolaus Bruhns, Jean Langlais u. a.

Anastasiia Yurchenko, 1995 in der Ukraine geboren, erhielt ihren ersten Orgelunterricht mit 19 Jahren bei Prof.in Galina Bulybenko. Im Juni 2019 absolvierte sie ihren Bachelor-Abschluss Klavier mit Auszeichnung an der P.I. Tschaikowski Nationalen Musikakademie der Ukraine (Kiew). Sie ist Preisträgerin der allukrainischen und internationalen Klavierwettbewerbe. Seit Oktober 2019 studiert Anastasiia BA Katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Prof. Tomasz Adam Nowak. Sie bildete sich im Rahmen von Orgelmeisterkursen bei Aurore Baal, MartinSander, Johann Trummer, Lorenzo Ghielmi und Thierry Escaich fort. Zudemarbeitet Anastasiia als Kirchenmusikerin im Pastoralverbund Lippe-Detmold.

 

 

 

 

Orgelkonzert am Mittwoch, 16. Juni um 19:30 Uhr in St. Katharina Unna mit Deborah Hödtke (Eichstätt)

„Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“
Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Thierry Escaich

Die gebürtige Berlinerin Deborah Hödtke entdeckte schon früh ihre Begeisterung für die Kirchenmusik. Zu Schulzeiten erhielt sie Orgelunterricht bei Domorganist Prof. Andreas Sieling; erste intensive Chorerfahrungen außerhalb der eigenen Pfarrgemeinde sammelte sie als langjähriges Mitglied in den Kinder- und Jugendchören der St. Hedwigskathedrale.
Ihre Ausbildung zur A-Kirchenmusikerin erhielt sie an den Musikhochschulen in Freiburg und München. Prägende Lehrer waren dabei unter anderem die Orgelprofessoren Martin Schmeding und Bernhard Haas, sowie Manfred Schreier in der Chorleitung. Ein Jahr ihrer Masterstudienzeit verbrachte Deborah Hödtke in Südfrankreich, wo sie bei Michel Bouvard und Jan Willem Jansen am Institut supérieur des Arts Toulouse Orgel und Cembalo studierte.

Auch außerhalb des Studiums vertiefte Deborah Hödtke ihre musikalischen Kenntnisse durch Meisterkurse im In- und Ausland. Daneben führten sie Konzerte und Wettbewerbe an bedeutende Orgeln Deutschlands, wie den Essener Dom oder die Stadthalle Wuppertal. So erhielt sie im Jahr 2016 beim Deutschen Musikwettbewerb einen Sonderpreis der Gesellschaft der Orgelfreunde. Als hauptamtliche Kirchenmusikerin war sie zuletzt an der katholischen Pfarrei St. Clemens in München-Neuhausen beschäftigt, wo sie unter anderem für die Chorarbeit mit den verschiedenen Kinder- und Erwachsenenensembles verantwortlich war. Ab 1. Februar 2021 wirkt sie als Assistentin des Domkapellmeisters am Hohen Dom zu Eichstätt.

 

 

Orgelkonzert am Sonntag, 20. Juni um 16:30 Uhr in St. Katharina Unna mit Rudolf Müller (Würzburg)

„Souveniers“
Werke von Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert, Oskar Lindberg u. a.

Rudolf Müller studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Gerd Wachowski, Tomasz Adam Nowak und Martin Sander. Seine Studien schloss er mit dem A-Examen für Kirchenmusik, dem Diplom für Künstlerische Ausbildung und dem Konzertexamen ab. Meisterkurse für Improvisation u.a. bei Thierry Escaich, Hans Gebhard, Wolfgang Seifen und Peter Planyavsky runden seine Ausbildung ab. Rudolf Müller ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe, außerdem war er Stipendiat des Kuratoriums Schlosskirche Bad Homburg.

Seit 1994 ist er Kirchenmusiker an der Klosterkirche Mariannhill in Würzburg. Dort ist er u. a. künstlerischer Leiter der internationalen Konzertreihe und leitet das von ihm gegründete Mariannhill Chamber Orchestra. Als Konzertorganist spielt er auf renommierten Musikfestivals u. a. in Deutschland, Italien, Luxemburg, Belgien, Tschechien, Südafrika, in der Schweiz, in der Slowakei und den USA. Seine CD’s sind bei Priory Records und Rondeau Production erschienen.

 

 

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