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Orgelkonzert am Sonntag, 23. Juni um 16:30 Uhr mit Thorsten Ahlrichs (Ganderkersee)

Thorsten Ahlrichs stammt aus Wilhelmshaven. An der barocken Christian-Vater-Orgel (1711) der St. Stephanus-Kirche
Fedderwarden begann er seine Orgellaufbahn bereits mit 11 Jahren. Die Orgellandschaft der Oldenburgischen Kirche mit ihren vielen historischen Instrumenten prägte ihn von Anfang an.
Er studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei den Professoren Pieter van Dijk, Menno van Delft, Andreas Rondthaler und Hannelotte Pardall.
Er war Assistent an der Hauptkirche St. Petri Hamburg und Organist an der Hauptkirche St. Trinitatis Altona, bevor er von 2007 bis 2014 Kantor und Organist an der Michaeliskirche Kaltenkirchen und ehrenamtlicher Hoforganist am Schloss Gottorf, Schleswig war.
Seit 2015 ist er Kreiskantor im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land mit Sitz an der St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee mit ihrer Arp-Schnitger-Orgel (1699/1760).
Als Organist und Cembalist konzertierte er in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Polen, Dänemark, Schweden und Norwegen, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles.
Im Frühjahr 2016 spielte er eine CD mit Werken von Buxtehude, Schildt, Leyding, Böhm, Scheidemann, Lübeck und Praetorius an der Schnitger-Orgel in Ganderkesee ein. Für das Schnitger-Gedenkjahr 2019 ist er Beauftragter der Ev. – Luth. Kirche in Oldenburg für die Entwicklung, Koordination und Begleitung von verschiedenen Projekten rund um die historische Oldenburger Orgellandschaft.
Zudem ist er mehrfach als Jury Mitglied bei Stellenbesetzungen und Förderinstitutionen tätig.


Orgelkonzert am Donnerstag, 27. Juni um 19:30 Uhr mit Léon Berben (Köln)

Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als ein Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner Generation der „Alten Musik“-Szene aus.
Er wurde 1970 in Heerlen (NL) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von Gustav Leonhardt wie auch bei Rienk Jiskoot, Ton Koopman und Tini Mathot und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.
Er ist Titular-Organist an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen – nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c. 1425/1722) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.
Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig.
Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehört u.a. Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

 

Orgelkonzert am Sonntag, 30. Juni um 16:30 Uhr mit Thomas Schmitz (Münster)

Thomas Schmitz wurde in Köln geboren. Zunächst war er Schüler vonDomorganist Andreas Meisner (Altenberg).
Es folgte das Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Stuttgart, Orgel bei Ludger Lohmann, Improvisation bei Willibald Bezler, Dirigieren bei Dieter Kurz.
Künstlerisches Aufbaustudium Cembalo bei Jon Laukvik. Ausbildung zum Orgelsachverständigen. Teilnahme an etlichen Meisterkursen.
Nach beruflichen Stationen als Organist und Chorleiter in Köln, Oppenweiler (Württemberg), an der Kath. Stadtpfarrkirche Nürtingen/Neckar und als Dekanatskirchenmusiker in Freudenstadt (Schwarzwald) ist er seit 2003 Domorganist am Hohen Dom zu Münster. Dort liegt sein Schwerpunkt naturgemäß auf der vielfältigen Gestaltung der Pontifikal-, Kapitels- und Pfarrliturgie mit mehreren täglichen Diensten sowie der Begleitung der Chöre der Dommusik.
Daneben intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Vielfältige Zusammenarbeit mit Spezialensembles für Alte Musik. Zahlreiche CDProduktionen.
Seit 2011 hat er zudem einen Lehrauftrag (Künstlerisches Hauptfach Orgel) an der Musikhochschule/WWU Münster inne.

 

Orgelkonzert am Donnerstag, 4. Juli um 19:30 Uhr mit Prof. Daniel Beckmann

Prof. Daniel Beckmann wurde 2010 im Alter von 29 Jahren durch Karl Kardinal Lehmann zum Domorganisten an den Hohen Dom St. Martin zu Mainz berufen. Seither initiierte er die monatlichen Orgelmatineen und den Internationalen Orgelsommer und plant gemeinsam mit dem Bischöflichen Domkapitel einen Domorgelneubau.
Nach Lehrverpflichtungen an der Musikhochschule Detmold und den Universitäten von Paderborn und Mainz wurde ihm 2016 eine Honorarprofessur für künstlerisches Orgelspiel und liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Hochschule für Musik Mainz übertragen. Darüberhinaus ist er regelmäßiger Gast in Kathedralen, Philharmonien und anderen Orgelmusikzentren des Inund
Auslandes.
Kurse, Jurorentätigkeiten, CD-Produktionen und eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Rundfunk- und Fernsehanstalten (ARD, ZDF, SWR, WDR, SAT1, Phoenix u.a.) runden seine Tätigkeit ab.
Würdigungen seines Schaffens äußern sich u.a. in der Aufnahme in die „Bundesauswahl Junger Künstler“ durch den Deutschen Musikrat (2005), im „Premier Prix“ des Internationalen Orgelwettbewerbs der Abbaye Saint-Maurice d’Augune (CH 2009), in der Verleihung des Kulturpreises seiner nordrhein-westfälischen Heimat (Kreis Olpe 2011) sowie in der Ernennung zum ersten Mainzer Stadtmusiker (2016).
Seine Studien nahm Beckmann bereits parallel zur gymnasialen Oberstufenzeit an der Detmolder Musikhochschule auf (Klasse Prof. Weinberger), wo er das kirchenmusikalische A-Examen, die künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen jeweils mit Auszeichnung absolvierte.

 

Orgelkonzert am Sonntag, 7. Juli um 16:30 Uhr mit DKM Simon Daubhäußer (Dortmund)

DKM Simon Daubhäußer studierte von 2002 bis 2009 Kirchenmusik und Gesangspädagogik an der Kölner Musikhochschule und war während dieser zeit Stipendiat des Ratinger Graduiertenstipendiums für Kirchenmusik. Mit Auszeichnung abgeschlossen hat er seine Studien in Orgelspiel, Improvisation, Klavier sowie den Lehrproben und Kolloquien zur Musikpädagogik. Seit Januar 2011 ist Simon Daubhäußer Dekanatskirchenmusiker im Erzbistum Paderborn an der Propsteikirche Dortmund.

 

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